Druckansicht Landschulheim Schloss Heessen



Ausstellungsbesuch im Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg

Um inhaltliche Schwerpunkte des Zentralabiturs zu festigen, besuchten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Kunst der Jahrgangsstufe 12 das Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg.

„Abstraktion als Veranschaulichung von individuell als wesentlich erkannten Merkmalen der sichtbaren Wirklichkeit“ im plastischen Werk Rodins und „Abstraktion als Methode der Ausdruckssteigerung im Sinne expressiver Tendenzen in der Plastik“ am Beispiel Lehmbrucks standen auf dem Programm des Ausstellungsbesuches.

Auf der Basis werkimmanenter Analysen und unter Einbeziehung werkexterner Quellen wurden Interpretationen erarbeitet, die durch abiturrelevante Präsentationen vor dem Original gestützt wurden.

Perceptbildung, d. h. die Aktivierung des Betrachters auf allen Ebenen (was sehe ich?, was fühle ich?, woran denke ich?) und Resonanzerlebnisse, d.h. die besondere Beziehung zwischen Rezipient (Schüler) und Werk der gezeigten Bildhauer wurden gefördert. Die spätere Reflexion zeigte, dass die erarbeiteten Interpretationen von den Schülern als unabgeschlossener Prozess eingestuft wurden.