Druckansicht Stadt Oelde



 

Oelde - hier ist immer Saison

Und was unternehmen wir heute?
 
Oelde bietet viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Besonders stolz sind wir auf den „Vier-Jahreszeiten-Park“, der im Zuge der Landesgartenschau 2001 entstand. Aus dem alten Stadtpark wurde eine 40 ha große Grünfläche, die sich bis in die Stadt zieht. Wer Ruhe und Besinnung sucht, tritt mit wenigen Schritten in die Natur und spaziert an Bächen und Seen entlang durch eine der schönsten Auenlandschaften des Münsterlandes. Frühling, Sommer, Herbst und Winter können hier buchstäblich erlebt werden.
 
Das Betreten der Grünflächen ist ausdrücklich gestattet. Das hat sich vor allem unter den jungen Parkgästen herumgesprochen, die sich zusätzlich über die Spielburg, die Baumhaussiedlung, den Waldspielplatz, die Floßfähre, die Erlebnisfarm oder das Parkbad mitten im Grünen freuen.
 
Nicht nur deshalb ist der Vier-Jahreszeiten-Park voller Leben, denn er ist fest ins Veranstaltungsprogramm unserer Stadt eingebunden, wo er die stimmungsvolle Kulisse für Parkfestivals mit Musik, Theater und anderen künstlerischen Veranstaltungen mit bekannten Stars wie Sarah Connor, DJ Ötzi, ICH +ICH oder Atze Schröder bietet. Hier ist immer Saison!

 

 

Konzert im Vier-Jahreszeiten-Park 

Ins Museum geht man nur, wenn’s regnet?
 
Nicht in Oelde, wo Information ohne erhobenen Zeigefinger auskommt. Das werden vor allem unsere jungen Gäste nach einem Besuch im Kindermuseum KLIPP KLAPP bestätigen. In der Kramerschen Wassermühle dürfen die Ausstellungsobjekte ausdrücklich angefasst werden: „Hands on! – mit allen Sinnen erfahren“, heißt die Devise. Die kleinen Besucher lassen die Mühle klappern und den Backofen rauchen, aber das ist nur der Beginn einer experimentierfreudigen Entdeckungsreise!
 
Feucht kann es auch im Georg-Lechner-Biermuseum von „Pott´s Brauerei“ werden. Hier sind die Zeugen einer jahrhundertealten Brautradition ausgestellt. Damit der Rundgang nicht zu trocken ausfällt, zeigt der Braumeister persönlich, wie der Gerstensaft heute entsteht. Die anschließende Kostprobe überzeugt zuverlässig vom hohen Qualitätsstandard des Hausprodukts... Von der sorgfältigen Herstellung und Aufbewahrung kostbaren Nasses kündet auch der urige Fasskeller der Kornbrennerei Schwarze.
 
Eine andere Art von Durst wird in den alten Mauern von Haus Nottbeck gestillt. Das „Museum für Westfälische Literatur“ präsentiert nicht nur die gesamte Literaturgeschichte der Region, sondern ist auch lebendiges literarisches Zentrum für regionale Sprachpflege. Ob Konzerte, Theateraufführungen oder musikalische Lesungen, Ausstellungen, Workshops, Hörspielpremieren oder Bücherflohmärkte: Literatur ist im Haus Nottbeck kein Buch mit sieben Siegeln.
 
Dem technisch interessierten Besucher sei der Weg zum „Deutschen Zentrifugenmuseum“ empfohlen. Mehr als 100 Exponate vom Butterfass bis zur Hightech-Zentrifuge, aber auch Maschinen aus vielen anderen Bereichen von Alltag und Industrie dokumentieren den technischen Fortschritt vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart und seine Folgen für die Gesellschaft.

 

 

Konzert im Hof von Kulturgut Nottbeck

Ausflüge werden zu Entdeckungsreisen
 
Oeldes unverwechselbares Stadtbild wird heute von den schönen Villen der Gründerzeit und des Jugendstils geprägt. Nur wenige Kilometer entfernt vermittelt der Ortsteil Stromberg um die Heilig-Kreuz-Kirche den Besuchern noch immer ein anschauliches Bild des Mittelalters und der frühen Neuzeit.
 
Eine Zeitreise ist schnell begonnen, denn fast unmerklich geht der Vier-Jahreszeiten-Park ins Umland über. Auf einer der zahlreichen Radrouten kann man abseits des Straßenverkehrs Burgen, Schlösser, Kirchen und viele andere Sehenswürdigkeiten entdecken oder einfach nur unterwegs sein. Mitten auf dem Land und doch in angenehmer Nähe zur Stadt präsentieren sich „Oeldes schöne Töchter“, Ortsteile und Dörfer, die mit eigenen Gesichtern und Geschichten locken.
 
Am Fuße des Mackenbergs, der mit stolzen 173 m die höchste Erhebung des Kreises Warendorfs bildet, liegt Sünninghausen. Als Paradebeispiel für dörfliche Kultur wurde es mit dem Prädikat „Golddorf“ ausgezeichnet. Die neugotische St.-Vitus-Kirche und das 300 alte Jahre Backhaus vermitteln den Eindruck angenehmer Beschaulichkeit.
 
Die mächtige Höhenburg Stromberg blickt auf acht Jahrhunderte lebendiger Geschichte zurück. Weit reicht die Sicht bis ins Sauerland und bis zum Teutoburger Wald. Im Auftrag der Bischöfe von Münster sorgten wehrhafte Burgmänner für den Schutz der Region und ihrer zahlreichen frommen Besucher. Noch heute pilgert man zum Heiligen Kreuz von Stromberg, vor dem jährlich 40.000 Wallfahrer beten!
 
Der Burgplatz bildet mit seinen zahlreichen historischen Bauten die einmalige Kulisse für ein unvergessliches Ereignis: Auf den Stufen vor der Kirche führt die Stromberger Burgbühne im Sommer unter freiem Himmel Theaterstücke auf. Im malerischen Gaßbachtal liegt das Freibad, das auf Grund seiner raffinierten Heiztechnik jährlich als eines der ersten öffnen kann.
 
Weit über die Ortsgrenzen hinaus rühmt man den Geschmack der „Stromberger Pflaume“, die u.a. in edle Obstbrände verwandelt wird, eine Kunst, von deren Qualität sich der Besucher gern selbst überzeugen darf.
 
Fünf Kilometer nördlich von Oelde liegt Lette. Im 12. Jh. neben einem Doppelkloster entstanden, ist Lette heute ein beliebter Urlaubsort zwischen Münsterland und Ostwestfalen, ein wichtiger Standort des Weltunternehmens Miele – und Heimat der Letter Landfrauen, denen mit ihren Kochbüchern eine ganze Serie von Bestsellern gelang.

 

 

Theaterspaziergang `Rendezvous mit der Geschichte´ in Stromberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Theaterspiel auf den Stufen der Kreuzkirche