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Bewerbung um den Klimaschutzpreis 2016


Hiermit sind alle engagierten Umweltschützer, die ihren eigenen Beitrag für ein besseres Klima in Oelde leisten, aufgerufen, sich für den Klimaschutzpreis 2016 zu bewerben. „Es muss nicht das große Projekt sein. Wir freuen uns besonders über viele kleine Beiträge, die möglichst viele zum Nachmachen anregen sollen.", betont Stefanie Gröne.


Einsendeschluss ist der 31.12.2016. Für die besten Projekte steht ein Preisgeld von 1.000 Euro zur Verfügung. Der Preis wird alljährlich von der Stadt Oelde und der Energieversorgung Oelde als Sponsor ausgeschrieben.

Bewerben können sich alle Personen oder Gruppen, Verbände, Vereine, Schülergruppen, die in Oelde wohnen, lernen oder arbeiten oder deren Projekt auf dem Gebiet der Stadt Oelde realisiert wurde sowie den Klimaschutz voranbringen.


Wichtige Bewertungskriterien sind hierbei:


Ausgeschlossen sind theoretische Beiträge sowie Maßnahmen, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften durchzuführen sind.


Die Bewerbung sollte allgemeine Angaben zum Projekt beinhalten, die neben einer kurzen Vorhabenbeschreibung auch den Zeitraum der Umsetzung sowie den Beitrag zum Klimaschutz darstellen. Die Projektbeschreibung sollte 2-3 Seiten umfassen und kann gegebenenfalls durch Fotos, Pläne und Skizzen ergänzt werden.

 

Einreichen können Sie Ihre Bewerbung per Post oder per E-Mail bei:

Stadt Oelde, Koordinierungsstelle Klimaschutz, Ratsstiege 1, 59302 Oelde;

E-Mail: stefanie.groene@oelde.de.

 

Eine fachkundige Jury aus Vertretern der Energieversorgung Oelde und der Fraktionen im Rat der Stadt Oelde sowie Marita Brormann als Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Energie, Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne wählen aus den Bewerbungen die Preisträger aus.


Herr Berlemann, Geschäftsführer der Energieversorgung Oelde, unterstützt diesen Wettbewerb ausdrücklich und unterstreicht die Wichtigkeit von engagiertem und gelebtem Umweltschutz. „Die Energieversorgung Oelde möchte mit diesem Sponsoring ein besonderes Engagement für den Umweltschutz würdigen und stärken. Unser Unternehmen engagiert sich zunehmend im Bereich der alternativen Energien und setzt insofern verstärkt auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit."


Wir danken an dieser Stelle der Energieversorgung Oelde für die Bereitstellung des Preisgeldes.


Stefanie Gröne

Klimaschutzmanagerin Stadt Oelde
Fachdienst Planung und Stadtentwicklung

Rathaus

Raum 429 
Ratsstiege 1

59302 Oelde

Telefon   02522 / 72 - 463

Fax       02522 /  72 - 443 
E-Mail   stefanie.groene@oelde.de




Oelder Klimaschutzpreis 2015 verliehen

Am 30.06.2016 wurde zum dritten Mal der Klimaschutzpreis der Stadt Oelde verliehen. Das Preisgericht vergab einen ersten Preis, der mit 500 Euro, und zwei zweite Plätze, die jeweils mit 250 Euro dotiert wurden.  

 

 „Es sind viele interessante Bewerbungen eingegangen. Noch wichtiger als der Wettbewerbsgedanke ist aber, dass alle eingereichten Beiträge einen positiven und nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Oelde sichtbar machten." erläuterte Bürgermeister Karl-Friedrich Knop.

Der erste Preis geht an Familie Rückert. Die Familie engagiert sich seit über 25 Jahren aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz. Ihr Wohngebäude wurde vom Nabu als „Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet. Ein Großteil ihres Strom- und Wärmebedarfs deckt die Familie durch Sonnenenergie und betreibt auf eigene Kosten eine öffentliche Ladestation für Elektroautos. Dass die Familie selbst ein Elektroauto fährt, liegt da klar auf der Hand. Nicht zuletzt betreut sie die jährliche Errichtung des Krötenzauns Nähe des Geisterholzes in Oelde.


Ein zweiter Preis geht an Firma Hanold GmbH aus Oelde. Die Firma hat die Energieversorgung ihres Geschäftssitzes an der Tom-Rinck-Straße 9 in Oelde auf einen Mix aus erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung umgestellt. Für das Gebäude aus dem Jahr 1965 mit über 500 m² wurde somit den Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß erheblich reduziert. Martin Hanold kündigte an, dass er seinen Preis aufstocken werde und den Fördervereinen der Gesamtschule Oelde und des Thomas-Morus-Gymnasiums jeweils 1.000 Euro zur Verfügung stelle.


Über den anderen zweiten Preis darf sich die Gesamtschule Oelde freuen. Die Schule zeichnet sich durch ihren besonderen Unterrichtsschwerpunkt „Umweltschutz und Umwelterziehung" aus. Die Schüler beschäftigen sich mit dem Recycling von Tonerkartuschen, CDs, Batterien und Papier und setzen und pflegen Pflanzen im Rahmen eines Gartenprojektes für den Biologie- und Hauswirtschaftsunterricht. Außerdem plant die Gesamtschule im Rahmen der „Greenpeace Kids AG" die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule.


Mit der Auszeichnung der Preisträger soll besonderer Einsatz für den Klimaschutz belohnt werden und Nachahmer finden, die ebenfalls mit gutem Beispiel vorangehen und für ein lebenswertes Klima in Oelde sorgen.


„Um die gesetzten Klimaschutzziele auf lokaler und globaler Ebene zu erreichen, brauchen wir Menschen, die mit ihrem besonderen Engagement sichtbare Zeichen für den Klimaschutz setzen." erläutert Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne.

Das Foto zeigt Martin Hanold (2.Preis), Klaus Mußhoff (EVO), Stefan Werner (EVO), Anette Rückert (1. Preis), Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, Martin Rückert (1. Preis), Marita Brormann (Vorsitzende des Umweltausschusses), Susanna Herrmann (Gesamtschule Oelde, 2. Preis), Michael Jütte (Schulleiter Gesamtschule Oelde, 2. Preis) und Stefanie Gröne (Klimaschutzmanagerin Stadt Oelde). Foto: Henrike Bruns / Die Glocke


Klimaschutzpreis 2014

 

Am 30. Juni 2015 wurde der Umwelt- und Klimaschutzpreis der Stadt Oelde zum zweiten Mal verliehen. Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne überreichte den Preis an folgende Preisträger:

 

Den ersten Preis - verbunden mit einer Prämie von 600 Euro - erhielten die Greenpeace Kids der Gesamtschule Oelde. Ein Jahr lang kümmerten sich die Schüler um das Recycling von gebrauchten CDs und Druckerpatronen und übergaben die gesammelten Wertstoffe zwei Recyclingfirmen. Im Gegenzug spendeten die Unternehmen Geld an einen Verein, der sich für krebskranke Kinder engagiert und vergaben Prämien an die Schüler. Stefanie Gröne würdigte die Eigeninitiative und Verantwortung für nachhaltiges Handeln einerseits und das damit verbundene vorbildliche soziale Engagement der jungen Umweltschützer.

 

Das Engagement der Familie Mier wurde mit dem zweiten Preis und einem Preisgeld von 400 Euro belohnt. Die Famie hatte im Jahr 2014 ein Passivhaus in der Oelder Klimaschutzsiedlung "Westlich zur Polterkuhle" in Oelde errichtet. Damit wurde nicht nur die Vorgabe der Stadt Oelde, die den Standard eines 3-Liter-Hauses verpflichtend vorsieht, übererfüllt Darüber hinaus beteiligte sich die Familie beispielsweise an den Internationalen Passivhaustagen und an den Klimaschutzwochen im Kreis Warendorf. Sie stellte ihr Haus für Besichtigungen zur Verfügung und gab ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Bereich Passivhaus an interessierte Bürger weiter.

In ihrer Begründung erläuterte Stefanie Gröne, dass die Familie nicht nur einen finanziellen Mehraufwand beim Bau ihres Hauses für den Klimaschutz in Kauf nahm, sondern als Multiplikatoren viel Engagement investierte in der Hoffnung, möglichst viele Nachahmer zu motivieren.  

 

 

Die Preisträger

 

Klimaschutzpreis 2013

 

Im Jahr 2014 vergab die Jury, bestehend aus Bürgermeister, Vorsitzende des Umweltausschusses und ein Vertreter der EVO den ersten Platz an die Stromberger Lamberti-Schule mit ihrem Walking-Bus, ihr folgten die Klima-AG der Realschule Oelde und die Firma Kranz Engineering für den Umbau der alten Dorfschule Stromberg.