Druckansicht Stadt Oelde




Wie sieht das Unterbringungskonzept der Stadt Oelde aus?


Die Stadt Oelde hat zur Unterbringung der Flüchtlinge zunächst auf leerstehende städtische Wohngebäude zurückgegriffen. Diese sind neben den Unterkünften in Oelde in den Ortsteilen Stromberg und Lette vorhanden. Zudem erfolgte die Belegung der ehemaligen Grundschule in Sünninghausen.

Dabei war die Schaffung kleinerer Unterkünfte im gesamten Stadtgebiet das primäre Ziel. Mit den steigenden Flüchtlingszahlen werden jedoch neue Kapazitäten in größerem Umfang erforderlich.  

In den ehemaligen Schul-Pavillons an der Overbergstraße wurden im Herbst 40 neue Plätze geschaffen. In einem ehemaligen Verwaltungsgebäude im Gewerbegebiet „Am Landhagen" wurde im Dezember 2015 eine weitere Regelunterkunft für neu zugewiesene Flüchtlinge eingerichtet.  

Die Stadt Oelde prüft im Moment weitere Immobilien zur Einrichtung von Regelunterkünften.

So entstehen am Westrickweg Häuser in Modulbauweise für rund 100 Personen. Nach der Schließung der Notunterkunft sollen in dem ehemaligen Verwaltungsgebäude ungefähr 150 Personen Platz finden.



Betreuung durch Hausmeister

 

Die Flüchtlingsunterkünfte werden durch Hausmeister betreut.  Diese besuchen täglich jede Unterkunft und erfüllen insbesondere folgende Aufgaben:




Sind alle Häuser und Wohnungen für die Unterbringung von Asylbewerbern geeignet?

 

Die Wohnungen und Wohnhäuser, die für Asylbewerber und Flüchtlinge angemietet werden, müssen bautechnisch und aus Sicht des Brandschutzes geeignet sein. Da die Asylbewerber die Wohnungen nicht selbst anmieten können, trägt die Stadt die Verantwortung für eine sichere Unterbringung.


Im Gegensatz zu einer normalen Wohnnutzung wird der Wohnraum für Asylbewerber wesentlich dichter belegt. Im Schnitt stehen einem Einwohner in Oelde rund 35 bis 45 qm Wohnfläche zur Verfügung. Dagegen stehen einer Person, die Asyl beantragt hat, rund 7 qm Wohn- und Schlafraum zu. Hinzu kommt noch eine anteilige Gemeinschaftsfläche, insgesamt also deutlich weniger Fläche, als dies in Wohnungen üblich ist.


Um die größere Anzahl von Personen im Falle eines Brandes retten zu können, muss ein zweiter baulicher Rettungsweg vorhanden sein oder geschaffen werden können. Ist dies nicht möglich, kann nur eine begrenzte Belegung erfolgen, um alle Personen in Gefahrensituationen rechtzeitig über Leitern retten zu können.


Hinterhofhäuser, Fachwerk und Holztreppen stellen deshalb häufig eine Einschränkung da. Darüber hinaus gibt es weitere Anforderungen, zum Beispiel den Einbau geschlechtergetrennter Toiletten oder Duschen, die insbesondere das Angebot von älteren Immobilien sehr einschränken.


Ihre Ansprechpartnerin


Stabsstelle Flüchtlingsunterbringung

Michelle Zielke

Telefon    02522 / 72 - 215

E-Mail     michelle.zielke@oelde.de