Der gebürtige Hesse ist über das Studium, das er in Essen und Bochum absolvierte, ins Ruhrgebiet gekommen und „gerne geblieben, weil ich mich hier sehr wohl fühle.“ Dies gilt auch für seine Frau, die als Professorin für Sozialpsychiatrie lehrt, und seine fünf Kinder.
Nach Abschluss seines Medizinstudiums absolvierte Dr. Finkbeiner die fachärztliche Ausbildung als Neurologe, Psychiater und Psychotherapeut in der Universitätsklinik Essen und im Knappschaftskrankenhaus Bochum. Schon zu dieser Zeit spezialisierte er sich auf die Behandlung von affektiven Erkrankungen wie Depressionen und Ängste, aber auch Suchterkrankungen.
Seit 1999 ist er mit seinem Spezialgebiet am Evangelischen Krankenhaus Lütgendortmund tätig und behandelt hier sowohl stationär als auch ambulant Menschen, die das „seelische Gleichgewicht“ verloren haben.
„Bei den Erkrankungen, die wir therapieren, ist der Faktor Zeit sehr wichtig. Menschen, die unter psychischen Krankheiten leiden, brauchen Zeit, um davon zu genesen. Damit erklärt sich auch die vergleichsweise lange Liegedauer von im Durchschnitt vier Wochen in unserem Fachbereich. Ich bin sehr froh, dass wir unseren Patienten soviel Zuwendung und Aufmerksamkeit schenken können.“