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Bernhard-Raestrup-Platz

Im Kreuzungsbereich Wallstraße/Bernhard-Raestrup-Platz/Ratsstiege wird zur eindeutigen Lenkung des Verkehres ein Kreisverkehr (überfahrbar) errichtet. Die heutige Kreuzungssituation ist sehr unübersichtlich. Die Verkehrsströme werden durch den Kreisverkehr eindeutig kanalisiert. Dadurch erfolgt eine Optimierung der Verkehrsabläufe und ein neuer Eingangsbereich zur Innenstadt entsteht. Heute wird die Kurve der Wallstraße oftmals mit unangepasster Geschwindigkeit durchfahren und „geschnitten“. Ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 12,5 m wird diese Situation entschärfen und gleichzeitig zu einer Geschwindigkeitsreduzierung führen. Konfliktsituationen, wie sie heute durch Linksabbieger des von Westen kommenden Verkehrs entstehen, treten durch die Leitung über den Kreisverkehr nicht mehr auf. Zudem wird die jetzige Zufahrt des Parkplatzes Rathaus/Innenstadt zur Entschärfung des Kreuzungsbereiches abgekoppelt und verlegt. Eine Entflechtung des ein- und ausfahrenden Verkehrs wird möglich.
 
Die Verkehrsführung des Bernhard-Raestrup-Platzes wird umgedreht und als Einbahnstraße in Richtung Bahnhofstraße geführt. Dies geschieht aus folgenden Gründen: Momentan wird der Einmündungsbereich Bernhard-Raestrup-Platz/Bahnhofstraße - von der abschüssigen Bahnhofstraße kommend - häufig mit sehr hohen Geschwindigkeiten befahren, so dass die Querung der Straße in Richtung Fußgängerzone durch Fußgänger und Radfahrer zu kritischen Situationen führt. Durch den künftig in entgegengesetzter Fahrtrichtung fließenden Verkehr wird dieser Bereich alleine schon aufgrund der verengten Zufahrtssituation entschärft werden. Eine Aufpflasterung vor dem Querungsbereich der Fußgänger verringert die Geschwindigkeit weiter und steigert die Aufmerksamkeit der PKW-Fahrer zusätzlich.

Bernhard-Raestrup-Platz 

Die Straße „Bernhard-Raestrup-Platz“ wird als Mischverkehrsfläche mit einer Fahr-bahnbreite von 3,50 m und Parkflächen von 2,00 m sowie Gehwegflächen bis zu 2,50 m ausgestaltet. Im städtebaulich eng gefass-ten Einmündungsbereich zur Bahnhofstraße erfolgt ein niveaugleicher Ausbau, um die Querung der Fußgänger in die Fußgänger-zone zu erleichtern. Zur Lenkung des Fußgängerverkehres wird die Ecksituation Bernhard-Raestrup-Platz/Bahnhofstraße mit Pollern und Ketten gefasst. Der „Bernhard-Raestrup-Platz“ wird der Bahnhofstraße durch Verkehrszeichen „STOP“ unterge-ordnet, so dass der stadteinwärts fahrende Radfahrer vorfahrtsberechtigt ist.

Am Bernhard-Raestrup-Platz wird zudem der ruhende Verkehr neu geordnet. Durch eine Ausweisung als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich, wird die zulässige Höchstgeschwin-digkeit von 50 km/h auf 20 km/h, reduziert. Zusätzlich wird eine neue Zufahrt zum Parkplatz Rathaus/Innenstadt erstellt. Der Parkplatz in sich wird in drei Bereiche neu organisiert. Intern werden die beiden Parkflächen miteinander verbunden.